• Verein Siyabonga

Spendenaktionen und Projekt-Updates


März 2021: Wie bereits im Jahresrückblick 2020 geschildert mussten Corona-bedingt sowohl bei uns in Deutschland als auch in Südafrika zahlreiche Spendenaktionen ausfallen - unter anderem auch die großartigen Veranstaltungen unter dem Motto „von Kindern für Kinder“ wie der Spendenlauf der Moritzschule oder Benefizkonzerte der Edith-Stein-Schule Erfurt. In Südafrika kämpfen viele Betriebe ums Überleben, sodass Sachspenden wie Hygieneartikel, Pflanzensamen, Kleidung und Lebensmittel für die Projekte wegfallen.

Umso dankbarer sind wir allen Spendern, die Siyabonga in dieser schweren Zeit unterstützen und es so ermöglicht haben, in 2020 stolze 24'000 Euro an unsere Hilfsprojekte zu überweisen. Der vollständige Finanzbericht für 2020 kann hier eingesehen werden.

Überwältigt waren wir vom Erfolg unserer allerersten Spendenaktion auf Facebook. Unsere Schatzmeisterin Annemarie Krummrich hatte in der Weihnachtszeit 2020 einen Spendenaufruf auf Facebook gestartet, in der Hoffnung bis Weihnachten 500 Euro sammeln zu können. In nur 6 Tagen wurde dieses Ziel erreicht - einfach unglaublich! Falls ihr auch eine Spendenaktion für Siyabonga starten möchtet (z.B. anstelle von Geburtstagsgeschenken) findet ihr hier eine Anleitung.

Neu könnt ihr Siyabonga auch bei eurem Einkauf bei Amazon unterstützen, wenn ihr über AmazonSmile online einkauft. Dabei habt ihr das selbe Shopping-Erlebnis wie ihr es von Amazon gewohnt seid, profitiert von den gleichen niedrigen Preisen, derselben Auswahl und den bequemen Einkaufsmöglichkeiten. Der Unterschied zwischen amazon.de und AmazonSmile besteht darin, dass Amazon bei einem Kundeneinkauf auf smile.amazon.de 0,5% des Kaufpreises an eine vom Kunden gewählte soziale Organisation weitergibt. Ganz ohne Kosten für euch oder uns. Einfach Siyabonga - Lachende Herzen für Südafrika hier als Organisation auswählen.


Dieses Jahr werden wir die Spenden ausser für Hygieneartikel und Lebensmitteln auch für Sanierungsarbeiten im Kinderheim (u.a. Austausch von Warmwasserpumpen, Türen etc.) und für Reparaturen an den Spielplätzen des Dorfprojektes sowie den Austausch der dortigen Abwasserleitungen nutzen.



 

Aktuelle Lage in Südafrika und den Hilfsprojekten


Südafrika ist weiterhin das zahlenmäßig am stärksten betroffene Land auf dem afrikanischen Kontinent mit mehr als 1,5 Millionen registrierten Infektionen seit Pandemiebeginn. Mehr als 52’000 Menschen starben bisher an den Folgen und die Lage ist insbesondere durch die ansteckendere südafrikanische Virusvariante dramatisch. Zudem haben Studien eine schlechtere Wirksamkeit des Astra Zeneca-Impfstoffs gegen die südafrikanische Virusmutation gezeigt, sodass Südafrika seinen Vorrat an Nachbarländer verkaufte und die Impfkampagne mit anderen Impfstoffen vorantreiben will. Erfreulicherweise sinken trotz allem die Zahlen der Neuinfektionen derzeit deutlich, sodass seit 1. März die niedrigste der fünf Stufen des Corona-Alarmsystems gilt, in der ein weitestgehend normales und uneingeschränktes Leben möglich ist.

Im Kinderheim Greytown herrscht große Freude, dass schrittweise die Schulen wieder geöffnet werden, derzeit im Wechsel ein paar Tage in der Schule und ein paar Tage Homeschooling.

Die lange Phase des reinen Homeschoolings war für alle eine echte Belastungsprobe, besonders für die Hausmütter. Während der großen Sommerferien im Dezember/Januar halfen vermehrt Freiwillige - u.a. auch ehemalige Kinderheimkinder wie Onamandla, damit die Angestellten sich etwas erholen konnten. Schockiert waren wir von der Nachricht, dass der Spendenbeauftragte des Kinderheims schwer an Covid-19 erkrankte und stationär behandelt werden musste. Glücklicherweise ist er mittlerweile wieder wohlauf.


Gute Nachrichten haben wir aus unserem Township-Projekt, welches seit Frühjahr 2020 nach Insolvenz der dazugehörigen Farm und Ausscheiden des damaligen Projektleiters Bruce leider ruhen musste. Fieberhaft haben wir gemeinsam mit der Sozialarbeiterin Phindile, die seit Projektbeginn wunderbare Arbeit bei den Familien im Township leistet, nach einer Möglichkeit gesucht, das Projekt fortzuführen.

Trotz vieler bürokratischer Hürden ist es uns gelungen und Phindile konnte bereits die ersten Überlebenspakte im Township verteilen. Mehr dazu berichten wir euch mit aktuellen Fotos in unserem nächsten Newsletter.

Nun wünschen wir euch eine fröhliche, sonnige Osterzeit und viel Freude beim Ostereiersuchen trotz aller Einschränkungen!

Bleibt gesund!

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